leitender Arzt
Dr. med. Winfried Weber
Naturheilverfahren Umweltmedizin Frauenheilkunde Selbstzahler- und Privatärztliche Praxis

Wilhelminenstr.35
64283 Darmstadt

Tel: +49(6151)4289931
Fax: +49(6151)4289932

Kinderwunsch

Sie haben geheiratet, eine hübsche Wohnung eingerichtet, haben endlich eine finanzielle Basis geschaffen und jetzt sollte ein Kind kommen.

Sollte.

Aber es klappt nicht.

Was läuft falsch?

Der Frauenarzt sagt : es ist alles in Ordnung, Sie sind noch jung, lassen Sie sich Zeit. Aber die Zeit wird eng. Sie werden 28, 33, 37, überschreiten die 40. Die Befruchtung im Reagenzglas bietet sich an. In-vitro, ICSI, was halt so angeboten wird.

 

Gut, Sie lassen sich wenigstens mal beraten. 60 % Trefferquote auf 6 Versuche hört sich gut an. Also probieren Sie es. Die Angelegenheit ist stressig, nicht gerade billig und vielleicht gehört man auch zu den restlichen 40 %, bei denen es halt nicht klappt. So oder so ähnlich könnte es laufen.

Aber warum werden Sie nicht schwanger?

Sie sind eine gesunde Frau, haben jeden Monat Ihre Periode. Vielleicht nicht gerade alle 28 Tage. So ganz schmerzfrei ist die Periode nicht. Das sollte ja auch normal sein. Sie leiden unter kalten Füßen und Händen. Gut, wer hat die nicht, und die Brust spannt vielleicht vor der Periode. Das ist ja auch normal. Die Reizblase und das bisschen Ausfluss hat fast jeder. Obwohl der Ausfluss manchmal ein wenig nach Fisch riecht. Unangenehm. Aber das sollen ja 30% aller Frauen haben. Ist halt so.

Was hat das alles mit Schwangerwerden zu tun?

Es handelt sich bei den obigen Beschwerden um Befindlichkeitsstörungen ohne Krankheitswert, aber es sind Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Der Körper hat Schutzmaßnahmen ergriffen, die eine Schwangerschaft nicht erlauben.

Man könnte das so interpretieren: Der Körper nimmt an, dass eine existentielle Bedrohung vorliegt, eine Schwangerschaft würde nur eine weitere Belastung des Körpers darstellen. Die Schwangerschaft wird unterbunden. Sie werden mit Recht einwenden, dass bei Ihnen keine existentielle Bedrohung vorliegt. Im Gegenteil, alles ist bestens.

Wie ist das zu werten?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit lag in der Vergangenheit eine solche Bedrohung vor. Die eigene Geburt ist nicht so gelaufen, wie sie sollte, es trat Sauerstoffmangel auf, die Eltern haben sich scheiden lassen, ein Elternteil oder eine Bezugsperson ist gestorben, es fand Missbrauch im weitesten Sinne statt. Die erste Partnerschaft war eine Enttäuschung. Der Arbeitsplatz ging verloren und so weiter.

In solchen Situationen schaltet der Körper instinktive Schutzmechanismen ein. Die Muskelspannung im Beckenbereich wird erhöht, die Durchblutung gedrosselt. Häufig belässt der Körper diese Verschaltung, er schaltet sie auf "Stand by", auch wenn der Konflikt schon längst überstanden ist. Bei minimalen Konfliktsituationen und Situationen, in denen über existentielle Fragen entschieden werden muss, wird der Mechanismus wieder hochgefahren.

In Folge bedeutet das für eine geplante Schwangerschaft, dass Scheide, Gebärmutter und Eierstöcke schlechter durchblutet werden. Der Eisprung bleibt aus, die zur Aufnahme des befruchteten Eies bestimmte Gebärmutterschleimhaut kann das Ei nicht mehr richtig versorgen. Die Frucht geht ab, noch ehe es zur Periode kommt. Die Scheidenschleimhaut verliert an Dicke, die schützenden Milchsäurebakterien können nicht mehr existieren. Dadurch vermindert sich der Säureanteil in der Scheide und Pilze und Amine bildende Bakterien besetzen die Scheide. Es riecht fischig.

Diese Verschaltung hat nicht nur körperliche, sondern auch psychische Folgen. Man entwickelt Bindungsängste und hat Angst, sich festzulegen. Existentielle Ängste und Zukunftsängste sind die Regel. "Der Kopf sagt ja, aber der Körper sagt: lass es, es geht doch wieder schief." Da dieses Verhalten auch den Kinderwunsch betrifft, ist ein Teufelskreis entstanden.

Was ist zu tun?

Die Lösung ist relativ einfach und in der Regel eine psychotherapeutische Intervention nicht notwendig. Die instinktive Information ist auf einer Art Festplatte, den vegetativen Plexus, gespeichert. Es handelt sich hierbei um papierdünne, der Wirbelsäule vorgelagerte, nervale Strukturen. Die Therapie besteht darin, dass mit einer kombinierten Therapie aus Neuraltherapie, Osteopathie und Craniosacraltherapie, die Information in dieser Festplatte "resettet" wird und Kopf und Körper nun die Möglichkeit haben, wieder gesunde Programme aufzuspielen.

Diese regulierende und die vegetative Steuerung normalisierende Therapie bereitet ein Bett für die kommende Schwangerschaft. Die Durchblutung der Unterbauchorgane wird gesteigert. Das Unterbewusstsein sagt ohne wenn und aber ja zur Schwangerschaft. Das "Problem Schwangerschaft" mit dem Zwang schwanger werden zu müssen ist verschwunden. Sie sind für eine Schwangerschaft "offen" geworden. Häufig kommt es schon unter der Therapie zur Schwangerschaft.